Modellgetriebene Softwareentwicklung (MDSD)

Von Modellgetriebener Softwareentwicklung (MDSD) spricht man, wenn Software teilweise oder vollständig aus Modellen generiert wird.

Dabei ist nicht, wie bei traditioneller Entwicklung üblich, Applikationslogik in einer 3GL Programmiersprache ausformuliert, sondern in selbst definierten Modellen spezifiziert. Solche Modellierungssprachen nennt man Domänenspezifische Sprache oder DSLs (Domain Specific Languages).

Um Software zu erhalten, die tatsächlich ausgeführt werden kann, müssen die Modelle durch Transformationen bzw. Codegenerierung in ausführbaren Code überführt werden. Dafür sind Tools notwendig, die für die entsprechende DSL erstellt und weiterentwickelt werden müssen.

Bei der Erstellung der notwendigen Tools, gibt es eine Reihe von nützlichen Frameworks, die den Entwicklungsaufwand auf ein Minimum reduzieren:

Opens internal link in current windowopenArchitectureWare

Opens internal link in current windowEclipse Modeling Project

 

Fakten

  • größere Entwicklungseffizienz
  • bessere Integration der Fachexperten
  • leichtere Änderbarkeit von Software
  • verbesserte (Umsetzung der) Softwarearchitektur
  • die Möglichkeit, Fachlogik leichter auf andere Plattformen portieren zu können.
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